Alle Blogeinträge
26
Mai
26

Podcast-Folge 46 mit Franziska Ryser

«Mama zu sein, hat mich in meiner politischen Arbeit bestärkt.»

Franziska Rysers Weg in die Politik begann nicht mit einem Karriereplan, sondern mit Diskussionen am Esstisch: «Wir haben zu Hause viel über Politik gesprochen. Das hat mein Interesse geweckt.» Mit 21 Jahren lässt sie sich auf die Liste der Jungen Grünen für das St.Galler Stadtparlament setzen, «um die Liste zu füllen; nicht mit der Absicht, gewählt zu werden».

Sie landete auf dem ersten Ersatzplatz und rutscht in der neuen Legislationsperiode umgehend nach. «Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es geschätzt wird, wenn sich junge Personen engagieren. Da gibt es viel Goodwill.» Sie ist überzeugt, dass man die 21-Jährigen hören müsse. Schliesslich betreffe diese Generation die heute getroffene Entscheidungen, die teilweise erst in 10 bis 15 Jahren Wirkung haben, viel stärker erleben.»

Im Gespräch mit Katerina Mistakidis erzählt sie, warum sie von Kommunalpolitik überzeugt ist («Politik ist dort am nächsten an unserem Leben.») und warum es ihr wichtig ist, auch als heutige Nationalrätin Perspektiven zusammenzubringen: «Nichts ist schwarz-weiss. Wenn ich verstehe, woher jemand kommt, kann ich Argumente besser nachvollziehen.»

In Folge 46 unseres Podcasts «berta&gamma» geht es zudem um die Auswirkungen, die ihre Mutterrolle auf ihr politisches Engagement hat, und welche Zukunft sie sich für kommende Generationen wünscht.

▶️ Absolute Hörempfehlung auf Spotify
▶️ Absolute Hörempfehlung auf Apple Podcasts