Und genau deshalb gehört Kunst für Rebekka Ray nicht hinter Museumsmauern, sondern mitten ins Leben.
Als Bereichsleiterin Baukulturelle Bildung beim Schweizer Heimatschutz setzt sie sich dafür ein, dass wir unsere Umgebung bewusster wahrnehmen und hinterfragen, warum wir uns an manchen Orten zuhause fühlen und an anderen nicht. Mit ihrer Arbeit bringt sie Menschen dazu, genauer hinzusehen, den öffentlichen Raum neu zu entdecken und die eigene Rolle darin zu erkennen.
In Folge 48 unseres Podcasts erzählt sie Katerina Mistakidis von ihrem Weg, der sie von der Primarlehrerin über das Kunstgeschichte-Studium in die Kulturvermittlung führte. «Ich war ein trockener Schwamm, der im Studium das Wissen aufsaugen wollte», sagt sie. Heute verbindet sie Fachwissen mit dem Wunsch, Kultur für alle zugänglich zu machen.
Auch Museen sieht sie in der Verantwortung, sich zu öffnen: «Ich finde es problematisch, dass man in Museen vieles nicht darf.» Gleichzeitig beobachtet sie einen Wandel: Hin zu Institutionen, die Vermittlung stärker mitdenken und neue Zugänge schaffen.
Warum sie sich als Brückenbauerin versteht, weshalb sie ihre eigenen Fähigkeiten oft erst im Nachhinein erkennt und welchen Beitrag sie bis ins hohe Alter leisten möchte, darüber spricht Rebekka Ray in unserer neusten Podcast-Folge.
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